Raffaele F. Schacher
Mittwoch, 7. Januar 2026
Apropos: Süsses Marketing
Notizen aus meinem Zettelkasten: Allein die weltweiten Marketingkosten für Süssigkeiten und Schokolade bewegen sich
in einem hohen Milliarden Dollar Betrag. Multinationale Konzerne sind gar nicht interessiert an kritische und
gesundheitsbewusste Konsumenten. Ganz im Gegenteil. Die perfide Verführung fängt ja schon bei den Kleinsten an,
mit dieser verflixten sogenannten "Kinder-Schokolade", eine Zuckerbombe die süchtig macht.
Dienstag, 6. Januar 2026
Apropos: FDP
Notizen aus meinem Zettelkasten: Jahrzehnte war die FDP von Genscher bis Lindner
eine selbstbewusste oft auch arrogante "Königsmacherin". Tempi passati. Mit ihrem
neuen "Hoffnungsträger" Christian Dürr kommt sie definitiv nicht auf einen grünen Zweig
sondern landet auf einem dürren politischen Ast. Bestensfalls noch eine Heimat für Nostalgiker,
die Partikularinteressen mit Liberalismus verwechseln.
Montag, 5. Januar 2026
Apropos: Konrad Adenauer
Notizen aus meinem Zettelkasten: Im Gefängnis unter den Nationalsozialisten las Konrad Adenauer (1876-1967)
fast den ganzen Schopenhauer. "Die Welt als Wille und Vorstellung". Später als erster Bundeskanzler im
befreiten Deutschland meinte er lapidar, man müsse mit den Menschen auskommen, die gerade vorhanden sind.
Zwischen Pragmatismus und Opportunismus. Seine rechte Hand im Kanzleramt war ein gewisser Hans Globke.
Dieser hob den rechten Arm zwölf Jahre lang, treu für Führer und Vaterland.
Sonntag, 4. Januar 2026
Apropos: Caracas
Notizen aus meinem Zettelkasten: Fluch der Karibik, oder der präsidiale Freibeuter Donald Trump trifft im explosiven Sinne
auf Nicolà Maduro. Grana(te)do in Carracas.
Samstag, 3. Januar 2026
Apropos: Steckenpferde
Notizen aus meinem Zettelkasten: Theodor W. Adorno amüsierte sich über die kleinbürgerliche "Errungenschaft" sogenannter "Steckenpferde",
wo Prokuristen Briefmarken sammeln, oder Bankdirektoren gerne wandern, oder die fleissige Sekretärin als ihr"liebstes Hobby gut essen anführt.
Kleine Freuden und Fluchten im Hamsterrad der Sachzwänge. Das "Freizeitangebot" im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung
bewegt sich heute in ganz anderen (negativen) Dimensionen. Die Motive dieser "Parallelexistenzen" sind nicht selten auch eine
perfide Entfremdung am Arbeitsplatz. Ein digitales bitteres "Zuckerl", über 3,1 Milliarden Menschen spielen sogenannte Videospiele.
Der Rest ist schweigen, oder Orwell und Huxley lassen grüssen.
Freitag, 2. Januar 2026
Apropos: Fatale Konstellation
Notizen aus meinem Zettelkasten: Die Missachtung elementarer Brandschutz-Vorschriften in Verbindung mit einem laschen Notausgang, führte zu
einer fatalen Konstellation, die in der Lounge-Bar "Le Constellation" im mondänen Crans Montana in der Silvesternacht in eine Tragödie endete.
Mit Dutzenden von Toten und weit über 100 zum Teil Schwerverletzten, meist sehr jungen Erwachsenen.
Donnerstag, 1. Januar 2026
Apropos: Epiktet
Notizen aus meinem Zettelkasten: und noch eine eudämonologischen Lesefrucht "Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt,
sondern durch die Gedanken darüber."
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