Raffaele F. Schacher
Dienstag, 12. Mai 2026
Apropos: Albrecht von Lucke
Notizen aus meinem Zettelkasten: Albrecht von Lucke nenne ich gerne etwas süffisant ein "linguistisches Maschinengewehr".
Dieser blitzgescheite deutsche Publizist spricht so schnell und formuliert gleichzeitig so druckreif, dass die Gegenseite
fast nicht mehr zu Wort kommt.
Montag, 11. Mai 2026
Apropos: Pietro Marcello
Notizen aus meinem Zettelkasten: Der Film "Martin Eden" von Pietro Marcello basiert auf dem Schlüssel-Roman von Jack London. Marcello macht
daraus eine wundervolle poetische Metapher für den Initationsweg der künstlerischen Existenz. Prädikat: besonders wertvoll.
Samstag, 9. Mai 2026
Apropos: Fin-Tech
Notizen aus meinem Zettelkasten: Was Fin-Tech in extremis für eine Gesellschaft bedeuten kann, zeigt auf exemplarische Art und Weise
das Reich der Mitte. Zwischen "Ali pay" und "We chat pay", ohne Smart-Phone sind Sie in China verloren, ja sie existieren gar nicht mehr.
"Transparenz" auf eine "orwellsche" Art und Weise.
Freitag, 8. Mai 2026
Apropos: Virus
Notizen aus meinem Zettelkasten: Am Anfang war nicht das Wort, sondern das Virus. Noch kein Alarmismus aber auch nicht ein Laisser-Faire.
Das Hanta-Virus sollte man nicht unterschätzen, und die perfekte Plattform namens globalisierte Kreuzfahrten auf den sieben Weltmeeren
schon gar nicht.
Donnerstag, 7. Mai 2026
Apropos: Friedrich Merz
Notizen aus meinem Zettelkasten: Wenn der Politik-Stil die Physiognomie des Geistes ist, ja, dann gute Nacht Deutschland.
Friedrich Merz wird wohl nicht die ganze Legislaturperiode als Bundeskanzler überstehen.
Mittwoch, 6. Mai 2026
Apropos: Curtis Yarvin
Notizen aus meinem Zettelkasten. Wer das Wort "Vor-Denker" im Zusammenhang mit Curtis Yarvin überhaupt in den Mund nimmt ist ein
intellektueller Sado-Masochist der Extraklasse. Postskriptum: Pflichtlketüre und Repetitorium zugleich, "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde"
von Karl Popper.
Dienstag, 5. Mai 2026
Apropos: Paradoxon
Notizen aus meinem Zettelkasten: Fast 700 Millionen Menschen auf der Welt leiden unfreiwillig an chronischer Unterernährung,
da ist "Dünn-sein" kein Schönheitsideal sondern eine existenzielle Bedrohung.
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