Raffaele F. Schacher
Mittwoch, 19. August 2026
Apropos: Nostalgie
Notizen aus meinem Zettelkasten: "Sehnsucht nach Gestern", oder Nostalgie, Melancholie,Eskapismus und kognitive Dissonanz sind auf
subtile Art und Weise miteinander verwoben. Je nach Alter,Sozialisierung, Kontext und Intensität lösen sie bei uns eine unterschiedliche
Wahrnehmung von "Wirklichkeit" aus.
Dienstag, 18. August 2026
Apropos: Sapore di mare
Notizen aus meinem Zettelkasten: Statt stetig immer wieder hoch und weit zu springen. Geniesse es einmal im Jahr auf Sand zu bauen.
"Sapore di mare" als Metapher für ein glückliches DA-SEIN. Leben-Sand-Spur-Sand-Uhr.
Montag, 17. August 2026
Apropos: Underwood
Notizen aus meinem Zettelkasten: Einmal in der Woche zelebriere ich mein "Underwood-Ritual", will heissen , ich schreibe einen Artikel
auf einer "Underwood Nr.5", Baujahr 1905. Keine Korrekturtaste, jeder Anschlag auf der Tastatur muss sitzen. Auch die Fingerkuppen müssen
trainiert sein. 10 Fingersystem auf einer mechanischen Schreibmaschine, ist besonders für einen jungen Menschen, etwa so ungewohnt wie eine
Hochgebirgstour für einen Matrosen.
Samstag, 15. August 2026
Apropos: Arno Schmidt
Notizen aus meinem Zettelkasten: "Zettels'Traum" von Arno Schmidt habe ich zweimal gelesen. Bei der Erstbesteigung dieses literarischen Hochgebirges
dauerte die Reise, ein ganzes Jahr, täglich 1 Stunde. Bei der zweiten Expedition dauerte die Lektüre, vier ganze Jahre lang. Jeden Tag für 20 Minuten
eintauchen in das wohl komplexeste Werk der deutschen Nachkriegs-Literatur.
Freitag, 14. August 2026
Apropos: Detlef Pollack
Notizen aus meinem Zettelkasten: Detlef Pollack oder "Religion in der Moderne, ein internationaler Vergleich." Das über 1000 Seiten dicke Nachschlage-Standard-Werk,
auch ideal geeignet als Türstopper bzw. Türöffner zwischen Religion und Säkularisierung.
Donnerstag, 13. August 2026
Apropos: Unendliche Welten
Notizen aus meinem Zettelkasten: Diese Gier nach immer mehr und immer schneller ist der Motor für den Konflikt im Persönlichen, als auch
die Ursache der Kriege im grossen Rahmen. Damit wir die richtige Perspektive nicht verlieren, betrachten wir den Sternenhimmel oder wie
jüngst eine Sonnenfinsternis und wir erkennen, was wir wirklich sind.
Mittwoch, 12. August 2026
Apropos: Ceuta
Notizen aus meinem Zettelkasten: Die erste Reaktion der italienischen Ministerpräsidentin Meloni gegenüber ihrem Amtskollegen Sanchez
lässt tief blicken. Statt Solidarität gegenüber einem EU-Mitgliedstaat gab es hasserfüllte Kommentare und völlig überzogene staatliche
"Vergeltungs-Aktionen". Die Europäische Union hat 2012 den Friedensnobelpreis erhalten. In der Begründung heisst es unter anderem:
Weil sie mehr als sechs Jahrzehnte entscheidend zur Verbesserung von Frieden und Versöhnung,Demokratie und Menschenrechte in Europa
beigetragen hat. Ob dies auch für die Asyl-und Migrationspolitik gilt?
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