Raffaele F. Schacher
Samstag, 4. Juli 2026
Apropos: USA
Notizen aus meinem Zettelkasten: 250 Jahresringe, oder die USA waren immer ein Januskopf, zwischen unbegrenzten Möglichkeiten und unanständigen Gegensätzen.
Freitag, 3. Juli 2026
Apropos: Liebe
Notizen aus meinem Zettelkasten: "Liebe" als romantisches Ideal ist so fragil, so schön und so flatterhaft wie ein Schmetterling.
Ganz im Gegensatz zu biochemischen Prozessen, die so alt sind wie das "Säugetier Mensch".
Donnerstag, 2. Juli 2026
Apropos: Lego
Notizen aus meinem Zettelkasten: "Alea iacta est", dies gilt für Julius Cäsar und dem Rubikon,
aber noch lange nicht für "Lego". Der Spielzeug-Gigant hat allein im letzten Jahr etwa 36 Milliarden
dieser Einzelteile produziert und 11,2 Milliarden Euro Umsatz erzielt.
Mittwoch, 1. Juli 2026
Apropos: DFB
Notizen aus meinem Zettelkasten: Spätestens nach der Fussball-Weltmeisterschaft wird der deutsche Fussballbund, kurz DFB, in einer knapp
gefassten Presse-Mitteilung folgendes verkünden: Wir haben uns einvernehmlich von Julian Nagelsmann getrennt". Alles andere wäre sportliches Harakiri.
Dienstag, 30. Juni 2026
Apropos: Optimum
Notizen aus meinem Zettelkasten: 21,8 Grad Celsius, bei dieser Temperatur gelingt die höchste mentale Produktivität. Dann muss der Körper weder Energie
für das "Heizen"/zittern/ Kälte, noch für das "Kühlen", schwitzen/ Hitze aufwenden. (So zumindest eine Studie vom Lawrence Berkley National Laboratory)
Montag, 29. Juni 2026
Apropos: Hitze
Notizen aus meinem Zettelkasten: Weit über 500000 Menschen starben im letzten Jahr weltweit an den Folgen extremer Hitze.
Tendenz stark steigend. Der Sensenmann hat niemals hitzefrei und wir summmen schon lange nicht mehr den musikalischen Ohrwurm
von Rudi Carrell, "Wann wird's mal wieder richtig Sommmer". Tempi passati.
Samstag, 27. Juni 2026
Apropos: Chatbots
Notizen aus meinem Zettelkasten: Was sind dies doch für "wundervolle Mitarbeiter" diese KI-Chatbots, besonders im Kundenservice. Sie arbeiten 24 Stunden am
Tag, rund um die Uhr, halten nichts von Klatsch und Tratsch, machen keine Kaffeepause, vom Urlaub ganz zu schweigen, wissen nichts von Gewerkschaften
und Betriebsräten, kennen keine Empathie und Sentimentalitäten. In diesem Sinne herzlich willkommen in der schönen neuen Arbeitswelt.
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