Raffaele F. Schacher
Freitag, 27. Februar 2026
Apropos: Social Media
Notizen aus meinem Zettelkasten: Brauchen wir ein Social Media Verbot für Jugendliche? Schon vor 14 Jahren beschrieb Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer,
in seinem klugen Buch "Digitale Demenz", oder wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen, die fatalen Folgen von Handy- Konsum auf das menschliche
Gehrin. Er blieb leider ein einsamer Rufer in der Wüste. Aam "digitalen Turmbau zu Babel" wird unentwegt weiter gebaut. Die Politik und noch viel mehr
die Wirtschaft verhalten sich schizophren, einerseits investieren "wir" hunderte von Milliarden Dollar in die KI-Forschung und wollen dann anderseits
unsere Kinder vor diesem "digitalen Gift" schützen.
Donnerstag, 26. Februar 2026
Apropos: Grossbritannien
Notizen aus meinem Zettelkasten: "Every inch a king", das Synonym für Macht- und Realitätsverlust. Von König Lear bis zu Andrew Mountbatten-Windsor.
Mittwoch, 25. Februar 2026
Apropos: Pharmaindustrie
Notizen aus meinem Zettelkasten: Zwischen (Über) Mut und Wut liegt die immer grösser werdende Pillenflut.
Dienstag, 24. Februar 2026
Apropos: Hellebarde
Notizen aus meinem Zettelkasten: Die Hellebarde hat bei einer Demonstration nichts verloren. Die Hellebarde ist kein Regenschirm, auch kein nostalisches
Souvenir. Die Hellebarde ist eine äussert gefährliche und brutale Waffe. Bei richtigem Gebrauch, zwischen Axtblatt, Stichspitze und Haken, fügt sie
in kürzester Zeit dem Gegner tödliche Verletzungen zu. Selbst gut im Nahkampf geschulte Polizisten müssten bei einer Hellebarde Attacke um ihr Leben bangen.
Montag, 23. Februar 2026
Apropos: Basilea
Notizen aus meinem Zettelkasten: Wer A sagt der sagt auch B. B wie Basler Fasnacht, B wie Morgenstreich, B wie Basler Mehlsuppe, B wie Schnitzelbänke,
B wie Klein-und Gross-Basel, B wie Cortege und B wie die drei verrücktesten und lautesten Tage in Basilea.
Samstag, 21. Februar 2026
Apropos: Davide Ferrario
Notizen aus meinem Zettelkasten: Mit dem Film "Eine Bibliothek der Welt" setzt Davide Ferrario Umberto Eco (1932-2016) ein visuelles Denkmal.
Umberto Eco war ein Kosmopolit und ein moderner "uomo universale". Er war ein allseitig gebildeter Enzyklopädist und immer auf der
Suche nach dem Geheimnis hinter dem Geheimnis. Seine grösste Bibliothek in Mailand war so riesig, dass er ein tägliches Ritual pflegte,
einen "Buch-Spaziergang". Das kontemplative abschreiten seiner "Seelenapotheke", um sich von seinen "Buchfreunden" inspirieren zu lassen.
Für ihn waren Kunst und Intelligenz nur mit dem Menschen, aber niemals mit einer Maschine konnotiert. Ein grosser Aufklärer vom Stamme
der letzten Mohikaner.
Freitag, 20. Februar 2026
Apropos: Lady Liberty
Notizen aus meinem Zettelkasten:Wenn die USA so weitermachen, tragen sie nicht mehr die Fackel der Freiheit in die Welt hinaus, sondern den
Armleuchter der Ignoranz. Und noch eine nicht ganz unwichtige süffisante Randbemerkung, die kognitiven Fähigkeiten des amtierenden amerikanischen
Präsidenten verändern sich rapide. In welche Richtung das Pendel ausschlägt überlasse ich dem aufmerksamen Beobachter.
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