Raffaele F. Schacher
Freitag, 26. Juni 2026
Apropos: Verkehrsstau
Notizen aus meinem Zettelkasten: Alle Jahre wieder. Sommer-Reisezeit und Verkehrsstau gehören zusammen wie Sauerkraut und Eisbein für Deutschland,
wie der Gotthard und der Emmentaler für die Schweiz, und wie die Pizza und der schiefe Turm von Pisa für Bella Italia. Die beste Methode dem
Verkehrsstau in diesen Zeiten zu entkommen, antiyklisches Erholung. Dann in den Urlaub fahren, wenn die anderen arbeiten müssen. Leichter gesagt als getan.
Donnerstag, 25. Juni 2026
Apropos: Haut
Notizen aus meinem Zettelkasten: Die Haut ist das "histologische Tagebuch" unserer Emotionen.
Apropos: Satire
Notizen aus meinem Zettelkasten: Satire darf alles! schrieb Kurt Tucholsky 1919. Darf Satire alles? Heute? Bleibt noch die Frage , ob die
Tik-Tok-Generation überhaupt noch weiss, was Satire ist. Defnitiv nicht verbaler Primitivismus.
Mittwoch, 24. Juni 2026
Apropos: Grossbritannien
Notizen aus meinem Zettelkasten: Die überdurchschnittlich hohe Fluktuation an britischen Premierministern,
in der letzten Dekade, erinnert mich mehr an Monty Python als an Winston Churchill.
Dienstag, 23. Juni 2026
Apropos: Donald Trump
Notizen aus meinem Zettelkasten: Ich "freue" mich schon auf die Jubliäumsrede von Donald Trump anlässlich des 250 jährigen Bestehen der USA.
Passend dazu als "Zuckerl" eine bitterböse pechschwarze Satire, "The Apprentice", ein Film von Ali Abbasi über die "Lehrjahre" des jungen Donald Trump
im Immobiliendschungel von New York.
Montag, 22. Juni 2026
Apropos: Kompass
Notizen aus meinem Zettelkasten: Wir leben in einer unvorstellbaren Datenflut. Täglich kommen weltweit Millionen von "Informationen" im weltweiten Netz zusammen.
Das Internet als Symbol einer masslosen globalen "Informationsmaschinerie". Doch der Preis ,denn wir dafür bezahlen ist hoch. Das spüren nicht zuletzt ganz
besonders die Lehrpersonen, die selber ein Teil dieser digitalen Realität leben und erfahren, gleichzeitig sind sie bemüht, "substanzielle Bildungskompetenzen"
an Lernende weiterzugeben. Was bleibt noch zukünftig "Bildungsweizen" und was ist Spreu? Eine grosse Verantwortung und gleichzeitig eine Gratwanderung zwischen
Ideal und zum Teil auch Frustration. Was heute fehlt, obwohl sie eigentlich vorhanden wäre, ist mehr Zeit innezuhalten, sowohl bei Lehrern als auch bei Lernenden.
Zeit innezuhalten, das Gelernte zu verarbeiten, zu erfahren, auch kritisch zu hinterfragen, und es dann auch zu verinnerlichen, und zu einer eigenen gelebten
Erfahrung werden zu lassen. Die ist letztlich der erste und wichtigste Schritt zu einer eigenen nachhaltigen Kompetenz und der wichtigste Schlüssel für
eine eigene Arbeits-und Denkmethodik. Der "Schul-Kompass" ist so gut oder so schlecht, wie das Schiff, die Lotsen und die Mannschaft.
Samstag, 20. Juni 2026
Apropos: Robert Musil
Notizen aus meinem Zettelkasten: (Mein) Ein Jahrhundert-Roman, "Der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil (1880-1942).
Wahrlich eine gut investierte (ca. 90 Stunden) "Lese-Lebenszeit". Unschätzbare über Jahrzehnte anhaltende Dividende der Extraklasse.
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