Donnerstag, 1. Januar 2026

Apropos: Gegenwart

Notizen aus meinem Zettelkasten: Empfinde ich meine Gegenwart als grau und bitter, wird auch die "Zukunft" schwarz und gallig. Nur wer im Hier und Jetzt, ganz bei dem ist, was gerade ist, jeden Augenblick, jeden Atemzug als einzigartig betrachtet, erkennt, mit einem Hauch Transzendenz dass nur das Jetzt ihm ganz gehört. Die Vergangenheit ist vorbei, wir können sie visuell und schriftlich rekonstruieren, interpretieren und nicht selten dabei wird sie dadurch idealisiert. Die "gute alte Zeit". "Zukunft" ist keine Zeit im fassbaren Sinne, sondern individuell-psychologisch unsere Erwartungshaltung, unsere Sehnsucht, auf etwas Neues, etwas Schönes, wie die alljährlichen Wünsche und Vorsätze zum Jahreswechsel.

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