Mittwoch, 11. März 2026

Apropos: Fatale Freundschaft

Notizen aus meinem Zettelkasten: Benjamin Netanjahu ist ein Meister der Menschenkenntnis und noch mehr der Manipulation. Für den israelischen Ministerpräsidenten ist Donald Trump mehr als nur ein Glücksfall er ist eine Offenbarung, ja ein Gottes Geschenk. Noch nie in der Geschichte hat ein amerikanischer Präsident so blindlings auf einen israelischen Regierungschef gesetzt. Das "politische Lebensziel" für Netanjahu, einerseits einen palästinensischen Staat um jeden Preis zu verhindern, und den Todfeind Iran , ein für allemal militärisch zu "neutralisieren". Mit Trump könnte dies gelingen. Der Preis ist ein geopolitisches Erdbeben mit Langzeitfolgen.

Dienstag, 10. März 2026

Apropos: Laizismus

Notizen aus meinem Zettelkasten: Für staatliche Schulen und Einrichtungen sollte der Laizismus die Regel sein. Dies gilt für das Kreuz, die Kippa und das Kopftuch. Konsequenz in diesem Kontext heisst aber auch, gleiche Standards, kein Kopttuch auf dem Haupt aber auch kein Kreuz an der Wand. Religion ist im Idealfall Privatsache, und dort darf sie auch blühen und gedeihen.

Montag, 9. März 2026

Apropos: Cem Özdemir

Notizen aus meinem Zettelkasten: Cem Özdemir ist etwa so politisch grün wie sein Vorbild Winfried Kretschmann. Kein Sturm und Hagel sondern schwäbische Bodenständigkeit ist sein Markenzeichen. Sogar das schwarze Schaf der Ex-Grüne Boris Erasmus Palmer gehörte indirekt noch zu seinem Wahlkampf-Team. Populismus und Pragmatismus und eine zumindest medial angenehme Freundlichkeit zeichnet diesen "anatolischen Schwaben", und wohl ersten deutschen Ministerpräsidenten mit türkischen Wurzeln aus.

Sonntag, 8. März 2026

Apropos: Dattel

Notizen aus meinem Zettelkasten: Die Dattel ist das "Brot der Wüste". Eine alte Lebensweisheit der Beduinen, mit drei Küssen deiner Ehefrau, 7 Datteln und einem freundlichen Kamel überlebst du ohne Sorgen einen Tag in der Wüste.

Samstag, 7. März 2026

Apropos: Autoindustrie

Notizen aus meinem Zettelkasten: "Uber" will bis zu 20000 selbstfahrende Fahrzeuge bauen. Auto-nomie im Denken und in der Fortbewegung. Die sogenannte "Künstliche Intelligenz" ist kein Perpetuum mobile, sondern ein exorbitanter Energiefresser. Exzessives delegieren von menschlichen Fähigkeiten an einen Algorithmus ist keine wirkliche Freiheit sondern eine schleichende und perfide Entmündigung. Es wird sicher nicht mehr lange dauern, da ersinnt irgendein "digitales Genie" den "vollautomatisierten Stuhlgang". Dann muss niemand mehr von uns, sich selbst den Hintern abwischen. Eine weitere "S-erfindung".

Freitag, 6. März 2026

Apropos: Völkerrecht

Notizen aus meinem Zettelkasten: Schon seit längerer Zeit liegt das Völkerrecht schwer verletzt auf der Intensivstation "Aufklärung". Das Operationsteam "Humanitas" ist chronisch unterbesetzt.

Donnerstag, 5. März 2026

Apropos: USA

Notizen aus meinem Zettelkasten: Besonnen, weise,gerecht, abgeklärt und souverän. Leider beitzt Donald Trump keiner dieser Tugenden, weder in Friedens- und schon gar nicht in Kriegszeiten.

Mittwoch, 4. März 2026

Apropos: Iran

Notizen aus meinem Zettelkasten: Ob Donald Trump für den Iran wirklich ein moderner Herakles darstellt, und die Hydra "Islamische Republik" final besiegt, ist höchst unwahrscheinlich. Er und sein "bester Freund" der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nutzen diesen "geopolitischen Kairos", werden wohl in ein paar Wochen den militärisch-industriellen Komplex des Irans in Schutt und Asche bomben. Inklusive die unterirdischen Atomanlagen. Danach werden sie vollmundig verkünden, das Werk ist vollendet, wir ziehen froh von dannen. Und was geschieht mit dem Freiheitskampf der iranische Zivilbevölkerung? Das ist nicht mehr unser Problem, so lautet wohl der Kommentar von Donald Trump. Meine düstere Prognose, verbindet ich mit einer klugen Sentenz des italienischen Romancier Giuseppe Tomasi di Lampedusa: "Wenn wir wollen, dass alles bleibt wie es ist, dann ist es nötig, dass alles sich ändert".

Dienstag, 3. März 2026

Apropos: Kain und Abel

Notizen aus meinem Zettelkasten: Kain und Abel im 21. Jahrhundert oder Autonome Waffen-Systeme. Im Klartext: Killer Roboter die mit künstlicher, treffender diabolischer Intelligenz, ohne menschliche Präsenz auf dem Schlachtfeld in der Luft, auf dem Wasser, und auf dem Land, Feinde bekämpfen und töten.

Montag, 2. März 2026

Apropos: Fragwürdige Wortschöpfung

Notizen aus meinem Zettelkasten: "Toxische Männer" eine fragwürdige und gefährliche "Wortschöpfung". Toxisch, giftig, schädlich, muss ausgemerzt werden. Ich lehne den Begriff toxisch im Zusammenhang mit Menschen kategorisch ab.

Sonntag, 1. März 2026

Apropos: Frühling

Notizen aus meinem Zettelkasten: Meterologisch hat der Frühling auf der Nordhalbkugel bereits begonnen. Geopolitisch jedoch bleibt die ganze Welt in einer Eiszeit gefangen.

Freitag, 27. Februar 2026

Apropos: Social Media

Notizen aus meinem Zettelkasten: Brauchen wir ein Social Media Verbot für Jugendliche? Schon vor 14 Jahren beschrieb Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, in seinem klugen Buch "Digitale Demenz", oder wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen, die fatalen Folgen von Handy- Konsum auf das menschliche Gehrin. Er blieb leider ein einsamer Rufer in der Wüste. Aam "digitalen Turmbau zu Babel" wird unentwegt weiter gebaut. Die Politik und noch viel mehr die Wirtschaft verhalten sich schizophren, einerseits investieren "wir" hunderte von Milliarden Dollar in die KI-Forschung und wollen dann anderseits unsere Kinder vor diesem "digitalen Gift" schützen.

Donnerstag, 26. Februar 2026

Apropos: Grossbritannien

Notizen aus meinem Zettelkasten: "Every inch a king", das Synonym für Macht- und Realitätsverlust. Von König Lear bis zu Andrew Mountbatten-Windsor.

Mittwoch, 25. Februar 2026

Apropos: Pharmaindustrie

Notizen aus meinem Zettelkasten: Zwischen (Über) Mut und Wut liegt die immer grösser werdende Pillenflut.

Dienstag, 24. Februar 2026

Apropos: Hellebarde

Notizen aus meinem Zettelkasten: Die Hellebarde hat bei einer Demonstration nichts verloren. Die Hellebarde ist kein Regenschirm, auch kein nostalisches Souvenir. Die Hellebarde ist eine äussert gefährliche und brutale Waffe. Bei richtigem Gebrauch, zwischen Axtblatt, Stichspitze und Haken, fügt sie in kürzester Zeit dem Gegner tödliche Verletzungen zu. Selbst gut im Nahkampf geschulte Polizisten müssten bei einer Hellebarde Attacke um ihr Leben bangen.

Montag, 23. Februar 2026

Apropos: Basilea

Notizen aus meinem Zettelkasten: Wer A sagt der sagt auch B. B wie Basler Fasnacht, B wie Morgenstreich, B wie Basler Mehlsuppe, B wie Schnitzelbänke, B wie Klein-und Gross-Basel, B wie Cortege und B wie die drei verrücktesten und lautesten Tage in Basilea.

Samstag, 21. Februar 2026

Apropos: Davide Ferrario

Notizen aus meinem Zettelkasten: Mit dem Film "Eine Bibliothek der Welt" setzt Davide Ferrario Umberto Eco (1932-2016) ein visuelles Denkmal. Umberto Eco war ein Kosmopolit und ein moderner "uomo universale". Er war ein allseitig gebildeter Enzyklopädist und immer auf der Suche nach dem Geheimnis hinter dem Geheimnis. Seine grösste Bibliothek in Mailand war so riesig, dass er ein tägliches Ritual pflegte, einen "Buch-Spaziergang". Das kontemplative abschreiten seiner "Seelenapotheke", um sich von seinen "Buchfreunden" inspirieren zu lassen. Für ihn waren Kunst und Intelligenz nur mit dem Menschen, aber niemals mit einer Maschine konnotiert. Ein grosser Aufklärer vom Stamme der letzten Mohikaner.

Freitag, 20. Februar 2026

Apropos: Lady Liberty

Notizen aus meinem Zettelkasten:Wenn die USA so weitermachen, tragen sie nicht mehr die Fackel der Freiheit in die Welt hinaus, sondern den Armleuchter der Ignoranz. Und noch eine nicht ganz unwichtige süffisante Randbemerkung, die kognitiven Fähigkeiten des amtierenden amerikanischen Präsidenten verändern sich rapide. In welche Richtung das Pendel ausschlägt überlasse ich dem aufmerksamen Beobachter.

Donnerstag, 19. Februar 2026

Apropos: Künstliche Intelligenz

Notizen aus meinem Zettelkasten: Chat GBT im Wahn, oder "mentale Gesundheit" und KI verhält sich etwa so wie ein Fuchs im Hühnerstall.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Apropos: USA

Notizen aus meinem Zettelkasten: Der amerikanische Aussenminister Marco Rubio sitzt nicht so fest im Sattel, wie dies gemeinhin europäische Regierungschefs gerne hätten. Ganz im Gegenteil. Der Kampf um die Nachfolge von Donald Trump ist längst im Gange. Die graue Eminenz, Vizepräsident Vance möchte seinen Intimfeind Rubio so schnell wie möglich aus dem Weg räumen. Für ihn und die MAGA-Bewegung ist der Rubi(o)kon. schon überschritten.

Dienstag, 17. Februar 2026

Apropos: Bibliothek

Notizen aus meinem Zettelkasten: Ob die Menschen in 30 oder gar 50 Jahren überhaupt noch wissen, was eine Bibliothek ist? In ferner Zukunft ist das traditionelle Lesen, Schreiben und Rechnen, vom selbstständigen Denken ganz zu schweigen, viel zu anstrengend und nervenaufreibend. Dafür haben wir dann unzählige digital stets hilfsbereite und freundliche "KI-Wichtelmännchen" für alle Arbeits-und Lebenssitutationen. Sie haben alle Antworten auf unsere tief(blöd)sinnigen Fragen und wir haben dann endlich den Kopf frei für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Was war nochmals die Frage? Kein Problem. KI kennt keinen Stress nur Algorithmen.

Montag, 16. Februar 2026

Apropos: Honig

Notizen aus meinem Zettelkasten: Schon im ältesten medizinischen Lehrbuch dem "Papyrus Elbers" steht geschrieben: Vom Husten bis zum Knie, oh wundervoller wilder Honig du schadest nie. Ganz im Gegenteil. Bei den Alten Ägyptern galt Honig als Allheilmittel und die Bienen wurden verehrt als Geschenk der Götter.

Samstag, 14. Februar 2026

Apropos: Science - Fiction

Notizen aus meinem Zettelkasten: Wenn Jules Verne der Urknall des Science-Fiktion war, sind Stanislaw Lem, Ray Bradbury, Isaac Asimov, einzigartige visionäre Galaxien, zwischen Utopie und Dystopie. Literarische Futurologie der Extraklasse.

Freitag, 13. Februar 2026

Apropos: Augiasställe

Notizen aus meinem Zettelkasten: Es gibt leider eine fatale Kausalität zwischen der Verrohung der Sprache und der Gewalt an Frauen und der extremen Flut von pornografischen und gewaltdarstellenden Bildern im Internet. Eine Herkulesarbeit diese digitalen Augiasställe auszumisten. Ein erster wichtiger und unabdingbarer Schritt, ein konsequentes Vorgehen gegen die Tech-Konzerne, auf der ökonomischen und ganz besonders steuertechnischen Ebene. Dies kann nur auf einer supranationalen Ebene gelingen.

Donnerstag, 12. Februar 2026

Apropos: Wladimir Putin

Notizen aus meinem Zettelkasten: Wladimir Putin steht meist sehr spät aus. Er ist ein notorischer Nachtmensch. In der Stille der Nacht entwickelt er gerne seine Strategien rund um die Macht. Eine Gemeinsamkeit mit dem "Führer". Adolf Hitler war auch eine Eule. Im Gegensatz zum deutschen Diktator treibt "Zar Wladimir" exzessiv viel Sport und macht täglich ausgeklügelte Fitnessübungen.

Mittwoch, 11. Februar 2026

Apropos: SRG

Notizen aus meinem Zettelkasten: "Journalisten sind die Feinde des Volkes". Ein Originalzitat von Donald Trump. Dieser Satz lässt tief blicken. Ein Abgrund an Ignoranz und Bösartigkeit. In diesem Sinne, tragen wir Sorge zu einer öffentlich-rechtlichen SRG, die diesen Namen auch in der Zukunft noch verdient. "Biedermann und die Brandstifter" haben bei uns in der Schweiz nichts verloren.

Dienstag, 10. Februar 2026

Apropos: Armut

Motizen aus meinem Zettelkasten: "Angst und Armut essen Seele auf, und in extremis zerstören sie uns Menschen". "Wir" fliegen zum Mond, und einige Verrückte wollen sogar zum Mars, aber der globalisierte Kapitalismus, zwischen Rohstoffhandel und Spekulation , nimmt es auch dieses Jahr stillschweigend und zynisch in Kauf, dass wieder über 8 Millionen Menschen elendig den Hungertod erleiden.Dies ist das ultimative Armutszeugnis des Homo Sapiens.

Montag, 9. Februar 2026

Apropos: Goldmedaille

Notizen aus meinem Zettelkasten: Es ist nicht alles Gold was glänzt. Eine olympische Goldmedaille aus purem Gold hätte allein einen Materialwert von über 35000 Euro. Viel zu teuer. (Immerhin 6 Gramm Gold der Rest ist Silber) So bleibt mehr Geld übrig für die IOC-Mitglieder und ihrer standesgemässen Unterbringung.

Samstag, 7. Februar 2026

Apropos: Wien

Notizen aus meinem Zettelkasten: Die einen haben noch einen Koffer in Berlin, ich besitze noch einen schwarz-humorvollen Giftschrank in Wien. Das sarkastische Inventar: Je nach Lust und Laune und Tagesform gönne ich mir dieses ganz besondere "Zuckerl". Helmut Qualtinger, Lukas Resetaris, Georg Kreisler, Josef Hader, Alfred Dorfer, Herwig Seeböck, Roland Düringer,, Andreas Vitasek, Erwin Steinhauer, Michael Niavarani, Thomas Maurer, Farkas/Waldbrunn, Hans Peter Heinzl, Werner Schnyder, Dolores Schmidinger, Thomas Stipstis, , Otto Schenk, Elfriede Ott, Maxi Böhm und natürlich immer wieder neue originelle Geister aus der (un) heimlichen Haupt-Humor-Kultur-Kabarett-Stadt namens Wien.

Apropos: Dekadenz

Notizen aus meinem Zettelkasten: Diese sogenannte "globalisierte Elite( Epstein-Club)", ist in Wirklichkeit ein plutokratischer und degenerierter Abschaum.

Freitag, 6. Februar 2026

Apropos: Käse

Notizen aus meinem Zettelkasten: Schon die Gefährten des listenreichen Odysseus schätzten den Schafskäse des einäuigen Polyphem. Käse ist weit mehr als "nur" ein Nahrungsmittel. Er ist ein zivilsatorischer Quantensprung. Das kulinarische einläuten der Sesshaftigkeit. Bis heute ist "Käse" eine Galaxie der Gaumenfreuden.

Donnerstag, 5. Februar 2026

Apropos: Milchstrasse

Notizen aus meinem Zettelkasten: Weshalb sollte man regelmässig astronomische Studien betreiben? Nicht zu letzt, um immer wieder die Relation herzustellen, zwischen dem was wir glauben sein zu können, und beim betrachten der Milchstrasse, in stiller Demut erkennen, was wir wirklich sind.

Mittwoch, 4. Februar 2026

Apropos: Lesen

Notizen aus meinem Zettelkasten: Etwa 800 Millionen Menschen auf der Welt können auch heute im Jahr 2026 weder Lesen noch Schreiben. Rechnet man noch die funktionellen Analphabeten hinzu, sprechen wir von rund 2 Milliarden. Fatales Abhängigkeitsverhältnis, diese Menschen kennen nur Pflichten aber selten ihre Rechte. Arbeitssklaven im 21. Jahrhundert. Billionen Dollar für Waffen und dafür den Rotstift in der Bildung.

Dienstag, 3. Februar 2026

Apropos: Campari Soda

Notizen aus meinem Zettelkasten: Ein Cocktail (nicht nur) für Intellektuelle oder "Mens sana in Campari Soda". Das gleichnamige Lied von Dominique Grandjean (1944-2026) mundet auch heute noch.

Montag, 2. Februar 2026

Apropos: Deutschland

Notizen aus meinem Zettelkasten: Wer früher wie Friedrich Merz für "Black Rock" , dem weltweit grössten Vermögensverwalter gearbeitet hat, mag vieles sein, aber kein Freund der Gewerkschaften. Hinzu kommt eine Wirtschaftsministerin (Katherina Reiche) als Trojanisches Pferd. Aussen wird "Reform" propagiert und plakatiert, im Inneren dieses Danaergeschenks findet ein stetiger und perfider Abbau von Arbeitnehmer-Rechten statt.

Sonntag, 1. Februar 2026

Apropos: Lebenszeit

Notizen aus meinem Zettelkasten: Carpe Diem quam quam minimum credula postero oder Nutze den Tag und vertraue möglichst wenig auf den folgenden. Nur dieser Tag im Hier und Jetzt gehört dir ganz allein. Jeder Tag ist ein kleines Leben.

Samstag, 31. Januar 2026

Apropos: Karl May

Notizen aus meinem Zettelkasten:"Durchs wilde Kurdistan..." oder 65 Bände mehr als 20000 Seiten so gross ist das "Karl May'sche Universum". Retrospektiv betrachtet war es ein soziokulturelles literarisches Experiment. Praktisch ein epischer, subjektiv nie enden wollender abenteuerlicher Roman. Zwei kluge Köpfe über May oder das Radioessay von Arno Schmidt, "Der vorletzte Grossmystiker" und Erich Loest, "Swallow, mein wackerer Mustang.

Freitag, 30. Januar 2026

Apropos: Eisbein und Sauerkraut

Notizen aus meinem Zettelkasten: Beamtentum und Bürokratie gehören in Deutschland zusammen wie Eisbein und Sauerkraut.

Donnerstag, 29. Januar 2026

Apropos: Abivalente Abkürzung

Notizen aus meinem Zettelkasten: "ICE" steht in unseren Breitengraden für Inter-City-Express, also möglichst schnell mit dem Zug von A nach B zu kommen. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und in diesem Falle der unanständigen Gegensätze, steht diese Abkürzung, für ein hartes, kompromissloses und gerade unter Donald Trump für ein brutales "Verfahren" vermeintlich illegale Einwanderer so schnell wie möglich aus dem Land zu "exportieren". Nicht selten leider auch mit tödlichem Ausgang.Minnesota lässt grüssen.

Mittwoch, 28. Januar 2026

Apropos: Indien

Notizen aus meinem Zettelkasten: "Uns" verbinden grundlegende Werte" so die pathetischen Worte von Friedrich Merz. Wahrlich ein profunder Kenner des Kastensystems. In diesem Sinne, Grüss Gott oder Namasté ihr Millionen von Göttern und Reinkarntionen. Wachstum um jeden Preis, zwischen dem goldenen Kalb und heiligen Kühen.

Dienstag, 27. Januar 2026

Apropos: Joel Wicki

Notizen aus meinem Zettelkasten: Joel Wicki hat den Mount Everest im Schwingen erklommen. Mehr geht nicht, aber ohne die Gesundheit ist alles andere nichts wert. Sein Rücktritt ist eine kluge Entscheidung.

Montag, 26. Januar 2026

Apropos: USA

Notizen aus meinem Zettelkasten: Neben der "Trump-Bibel" gibt es nun auch noch seinen "Friedensrat". Wer dort Mitglied werden will, bezahlt ähnlich wie in einem exklusiven Golfclub, eine Eintrittsgebühr. In diesem Falle sind nur läppische 1 Milliarde Dollar. Wieder etwas Geld in die Kassen des präsidialen Familienunternehmens. Ungarn unter Viktor Orban ist natürlich sofort dabei. Die Clubgebühr stammt sicher aus EU-Fördergeldern. Realsatire der Extraklasse.

Samstag, 24. Januar 2026

Apropos: Mundus Vult Decipi

Notizen aus meinem Zettelkasten: "Mundus vult decipi", die Welt will betrogen werden. Psychologie und Manipulation der Massen funktioniert seit dem Neolithikum, also gut 10000 Jahre lang. Von den Grossen Pyramiden bis zum Oval Office. Die Protagonisten wechseln, das "Teatro Mundi" bleibt das gleiche. Zwischen Wölfen und Schafen und einigen schlauen Füchsen.

Freitag, 23. Januar 2026

Apropos: Lebensmittel

Notizen aus meinem Zettelkasten: Wie stark können Lebensmittel belastet sein? Es ist zwar nicht der Stein der Weisen, aber ein wichtiges Mosaikteilchen im persönlichen Gesundheitsbrett: Konsequent jedes Nahrunsmittel mit einer E.Nummer meiden. Vermeintlich einfach in der schönen Theorie, aber sehr schwer in der verfüherischen Praxis.

Donnerstag, 22. Januar 2026

Apropos: Sokratische Methode

Notizen aus meinem Zettelkasten: Die Sokratische Methode oder Fragen, Fragen Fragen. Fragen als dialektischer aber noch mehr als hermeneutischer Weg zu differenziertem Erkenntnisgewinn. Es gibt nie ein Ende vom Fragen. Fragen stellen sind das ultimative Merkmal des Menschen. Alle anderen Lebewesen stellen keine Fragen. Nur durch Fragen können wir wachsen, können wir lernen und lehren.

Mittwoch, 21. Januar 2026

Apropos: Persiflage

Notizen aus meinem Zettelkasten: Seien wir doch nicht so knauserig "schenken" wir Donald Dagobert Trump Grönland, die Welt, den Mond, die Milchstrasse ja das ganze Universum. Dann gibt es keine Deals mehr, dafür sehr viel Arbeit für die Kartografen.

Dienstag, 20. Januar 2026

Apropos: Davos

Notizen aus meinem Zettelkasten: Fast alle Jahre WEF, oder das Wiedersehen-"einzigartig-opportunistischer (Ver-)Führungskräfte am (Fauler)Zauberberg in Davos.

Montag, 19. Januar 2026

Apropos: Fussball

Notizen aus meinem Zettelkasten: Das Gewaltpotential im Fussball gleicht ein bisschen den grammatikalischen Steigerungsformen. POSITIV oder die überwältigende Mehrheit aller Zuschauer möchte einfach nur ein schönes Spiel geniessen. Ein Fest für die ganze Familie. KOMPARATIV, oder der typische Fan ist leidenschaftlich, parteiisch, treu und lautstark. Ohne ihn gäbe es keine akustische Stimmung im Stadion. Und dann noch zu guter Letzt,DER SUPERLATIV im negativen Sinn, die sogenannten "Ultras", eine kleine aber gefährliche Gruppierung, da dort Gewalt in mannigfaltiger Form ein zentraler Teil ihrer Gruppendynamik darstellt.

Samstag, 17. Januar 2026

Apropos: USA

Notizen aus meinem Zettelkasten: Kein anderes Land auf der Welt, hat seit 1945, für Deutschland einen solch grossen Einfluss in nahezu allen wichtigen Lebensbereichen ausgeübt, wie der "liebe, reiche, gute, strenge und immer mehr unberechenbare Uncle Sam" aus Amerika.Im Klartext und ohne Zuckerguss, sprich "kollektive kognitive Dissonanz" die Abhängigkeiten politisch, ökonomisch, gesellschaftlich und ganz besonders digital sind wahrlich fatal.

Freitag, 16. Januar 2026

Apropos: Vertrag

Notizen aus meinem Zettelkasten: Der Teufel steckt bekanntlich im Detail und das Kleingedruckte bei jedem Vertrag ist eine subtile aber auch kryptisch manipulative Gratwanderung zwischen Feinheiten aber auch Fallstricken. Grundregel: je kostspieliger der "Vertragsgegenstand", desto gründlicher sollte man das Kleingedruckte lesen. Was im digitalen Bereich sehr schwierig ist, dort steht Geschwindigkeit vor Genauigkeit.

Donnerstag, 15. Januar 2026

Apropos: Erich von Däniken

Notizen aus meinem Zettelkasten: Er war der "Indiana Jones" unter den modernen Science-Fiction Autoren. Seine "Erinnerungen an die Zukunft" mit dem genial-manipulativen Marketing Element, dass Ausserirdische schon vor langer Zeit die Erde besuchten und viele Monumentalbauten errichteten, wie zum Beispiel die Pyramiden von Gizeh. Mit wissenschaftlicher Evidenz hatte dieser fleissige "Sachbuch-Autor" nichts am Hut. Seine "Visionen" faszinierte Millionen von Lesern auf der ganzen Welt. Auch Hollywood liess grüssen à la "Stargate". Erich von Däniken (1935-2026) hat wahrlich Spuren hinterlassen, wenn auch nicht in ferne Galaxien.

Mittwoch, 14. Januar 2026

Apropos: Fernsehen

Notizen aus meinem Zettelkasten: Von der guten alten Glotze, Unterhaltung für die ganze Familie, zum globlaen digitalen Ozean, wo Milliarden von Smartphones rund um die Uhr vermeintlich "miteinander kommunizieren", aber in dieser "Info- und Deformationsflut" immer mehr Menschnen den Anschluss an das reale Leben mit ihren ethischen Prinzipien verpassen. Die eigentliche Fensicht gelingt nicht vor einem Apparat sondern nur im Studium, in der Stille und in der freien Natur.

Dienstag, 13. Januar 2026

Apropos: Politischer Filz

Notizen aus meinem Zettelkasten: Genau so unverständlich wie der Dialekt ist der Umgang mit dem Gesetz im Kanton Wallis. Viel mehr als nur ein Vorurteil, der "politische Filz" ist dort so legendär wie das Matterhorn.

Montag, 12. Januar 2026

Apropos: Schauspieler

Notizen aus meinem Zettelkasten: Schauspieler haben einen Januskopf. Zwischen Schau-Show-Spiel. Ein charismatischer Schauspieler braucht Narzissmus, Egozentrik und eine gehörige Portion Voyeurismus. Eigenschaften die in zwischenmenschlichen Beziehungen alles andere als angenehm sind.

Samstag, 10. Januar 2026

Apropos: USA

Notizen aus meinem Zettelkasten: Im Jahr 2003 erhielt Michael Moore für seinen Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" einen Oskar, den Prix Cesar und den Sonderpreis der Jury/Cannes. "Wiedersehen" nach über 20 Jahren. Ist die Situation in den USA rund um die "Waffen-Verücktheit" ihrer Einwohner etwas besser geworden? Von wegen, ohne Übertreibung, im Land der unbegrenzten (egoistischen) Möglichkeiten, sind die extremen und unanständigen Gegensätze noch grösser, noch aggressiver und noch viel gefährlicher geworden. Nicht zuletzt wegen einer Fehlbesetzung, einem fatalen Betriebsunfall im Oval Office. Ganz böse Zungen sagen natürlich genau das Gegenteil. Endlich haben "die Amerikaner" mit Donald Trump einen Präsidenten denn sie auch verdienen. Good Night(mare) and Good Luck.

Apropos: Orchideenfach

Notizen aus meinem Zettelkasten: Was haben die Ägyptologie und das Völkerrecht gemeinsam? Das eine ist ein faszinierendes "Orchideenfach", und das Letztere wird es bald.

Freitag, 9. Januar 2026

Apropos: Lehrkörper

Notizen aus meinem Zettelkasten: Zwei mal drei, oder was zeichnet einen guten Lehrer aus? Kompetenz, Didaktik, Methodik, Humor, Menschenliebe, Optimismus. Ein begnadeter Lehrer findet stets den richtigen Ton das Gegenüber zu begeistern. Vom Sonderschüler bis zum Hochbegabten.

Donnerstag, 8. Januar 2026

Apropos: Nachbarn

Notizen aus meinem Zettelkasten: Der Umgang mit Nachbarn, ist eine gelungene Mischung aus Nähe und Distanz. Freundliche Kommunikation, aber klare Grenzziehung. "My home is my castle", in diesem Sinne sollte der Nachbar, kein Mitbewohner werden. Es braucht je nach Kontext, einen Burggraben und eine Zugbrücke.

Mittwoch, 7. Januar 2026

Apropos: Süsses Marketing

Notizen aus meinem Zettelkasten: Allein die weltweiten Marketingkosten für Süssigkeiten und Schokolade bewegen sich in einem hohen Milliarden Dollar Betrag. Multinationale Konzerne sind gar nicht interessiert an kritische und gesundheitsbewusste Konsumenten. Ganz im Gegenteil. Die perfide Verführung fängt ja schon bei den Kleinsten an, mit dieser verflixten sogenannten "Kinder-Schokolade", eine Zuckerbombe die süchtig macht.

Dienstag, 6. Januar 2026

Apropos: FDP

Notizen aus meinem Zettelkasten: Jahrzehnte war die FDP von Genscher bis Lindner eine selbstbewusste oft auch arrogante "Königsmacherin". Tempi passati. Mit ihrem neuen "Hoffnungsträger" Christian Dürr kommt sie definitiv nicht auf einen grünen Zweig sondern landet auf einem dürren politischen Ast. Bestensfalls noch eine Heimat für Nostalgiker, die Partikularinteressen mit Liberalismus verwechseln.

Montag, 5. Januar 2026

Apropos: Konrad Adenauer

Notizen aus meinem Zettelkasten: Im Gefängnis unter den Nationalsozialisten las Konrad Adenauer (1876-1967) fast den ganzen Schopenhauer. "Die Welt als Wille und Vorstellung". Später als erster Bundeskanzler im befreiten Deutschland meinte er lapidar, man müsse mit den Menschen auskommen, die gerade vorhanden sind. Zwischen Pragmatismus und Opportunismus. Seine rechte Hand im Kanzleramt war ein gewisser Hans Globke. Dieser hob den rechten Arm zwölf Jahre lang, treu für Führer und Vaterland.

Sonntag, 4. Januar 2026

Apropos: Caracas

Notizen aus meinem Zettelkasten: Fluch der Karibik, oder der präsidiale Freibeuter Donald Trump trifft im explosiven Sinne auf Nicolà Maduro. Grana(te)do in Carracas.

Samstag, 3. Januar 2026

Apropos: Steckenpferde

Notizen aus meinem Zettelkasten: Theodor W. Adorno amüsierte sich über die kleinbürgerliche "Errungenschaft" sogenannter "Steckenpferde", wo Prokuristen Briefmarken sammeln, oder Bankdirektoren gerne wandern, oder die fleissige Sekretärin als ihr"liebstes Hobby gut essen anführt. Kleine Freuden und Fluchten im Hamsterrad der Sachzwänge. Das "Freizeitangebot" im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung bewegt sich heute in ganz anderen (negativen) Dimensionen. Die Motive dieser "Parallelexistenzen" sind nicht selten auch eine perfide Entfremdung am Arbeitsplatz. Ein digitales bitteres "Zuckerl", über 3,1 Milliarden Menschen spielen sogenannte Videospiele. Der Rest ist schweigen, oder Orwell und Huxley lassen grüssen.

Freitag, 2. Januar 2026

Apropos: Fatale Konstellation

Notizen aus meinem Zettelkasten: Die Missachtung elementarer Brandschutz-Vorschriften in Verbindung mit einem laschen Notausgang, führte zu einer fatalen Konstellation, die in der Lounge-Bar "Le Constellation" im mondänen Crans Montana in der Silvesternacht in eine Tragödie endete. Mit Dutzenden von Toten und weit über 100 zum Teil Schwerverletzten, meist sehr jungen Erwachsenen.

Donnerstag, 1. Januar 2026

Apropos: Epiktet

Notizen aus meinem Zettelkasten: und noch eine eudämonologischen Lesefrucht "Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber."

Apropos: Gegenwart

Notizen aus meinem Zettelkasten: Empfinde ich meine Gegenwart als grau und bitter, wird auch die "Zukunft" schwarz und gallig. Nur wer im Hier und Jetzt, ganz bei dem ist, was gerade ist, jeden Augenblick, jeden Atemzug als einzigartig betrachtet, erkennt, mit einem Hauch Transzendenz dass nur das Jetzt ihm ganz gehört. Die Vergangenheit ist vorbei, wir können sie visuell und schriftlich rekonstruieren, interpretieren und nicht selten dabei wird sie dadurch idealisiert. Die "gute alte Zeit". "Zukunft" ist keine Zeit im fassbaren Sinne, sondern individuell-psychologisch unsere Erwartungshaltung, unsere Sehnsucht, auf etwas Neues, etwas Schönes, wie die alljährlichen Wünsche und Vorsätze zum Jahreswechsel.