Freitag, 18. Mai 2018

Apropos: Ramadan

Notizen aus meinem Zettelkasten: Bewusster Verzicht, ob bei den Christen vor Ostern, oder
bei den Moslems im Ramadan, unterstützt die Vorbereitung auf ein "grosses Ereignis". Für
den fastenden Menschen bedeutet "temporäre Askese", oder bewusstes diszipliniertes Essen,
Klarheit im Kopf. Es gibt einen substanziellen Unterschied, zwischen dem christlichen und
dem muslimischen Fasten. Weniger im praktischen Sinne , sondern mehr in der "politischen Botschaft", besonders gegenüber nicht Muslimen. Bei den Christen ist das Fasten, nicht zuletzt
durch die Einflüsse der Aufklärung, und der Trennung von Kirche und Staat, für den Einzelnen
mehr oder weniger ein privates Ereignis geworden. Der Ramadan hingegen erfährt eine
gerade umgekehrte Entwicklung. Gerade in den letzten Jahren, wird er nicht nur in den islamische
Staaten stark propagiert ja befohlen. Der Gruppendruck ist stärker als der freie Wille. Dogmatismus
vor Spiritualität.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Apropos: Jean Pierre Melville

Notizen aus meinem Zettelkasten: Mit den Filmen von Jean Pierre Melville (1917-1973 erreichte
der französische Kriminalfilm ihren Höhepunkt.. Filme wie  "Le deuxieme souffle" 1966,
"Le samourai" 1967, "L'armée  des ombres"  1969, "Le cercle Rouge", (1970)  "Un flic"  (1972),
sind vollendete Filmkunst. Kongeniale Zusammenarbeit mit Jean Paul Belmondo und seinem
Lieblingsmimen Alain Delon.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Apropos: Waldpflege

Notizen aus meinem Zettelkasten: Ein gesunder Wald ist eine grüne Lunge, ein Ort der Erholung,
eine Quelle natürlicher Entspannung. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, ist jeder einzelne
"Waldläufer" aufgefordert, im Rahmen seiner Möglichkeiten, achtsam, bewusst, respektvoll und
ökologisch intelligent sich dem Lebensraum Wald zu nähern.

Dienstag, 15. Mai 2018

Apropos: Reisen

Notizen aus meinem Zettelkasten: Wer die Welt im Kopf hat, braucht nicht mehr zu verreisen.
Zum Glück für die Tourismusbranche eignen sich 99 Prozent aller Menschen nicht zum Mystiker.

Montag, 14. Mai 2018

Apropos: Geopolitik

Notizen aus meinem Zettelkasten: Die beiden Todfeinde Saudi Arabien und der Iran haben
eine "grausame Gemeinsamkeit". In beiden Ländern fürchten Andersdenkende, besonders viele
Medien- und Kulturschaffende nicht nur um ihre Integrität, sondern auch in extremis  um ihr Leben.
Saudi Arabien wird aus geopolitischen Überlegungen von den USA  hofiert und idealisiert,
der Iran dagegen sanktioniert und dämonisiert. Geopolitik ist "alles" nur nicht einfach zu verstehen.

Sonntag, 13. Mai 2018

Apropos: Muttertag

Notizen aus meinem Zettelkasten:  Der "Muttertag" ist ein gönnerhaftes Fest. Ähnlich wie der
Valentinstag, eine männliche Erfindung und  in erster Linie ein kommerzieller Reibach.
Der echte Muttertag dauert 365 Tage und noch mehr, ein Leben lang.

Samstag, 12. Mai 2018

Apropos: Elisabeth T. Spira

Notizen aus meinem Zettelkasten: Die österreichische Journalistin und Filmemacherin Elisabeth T.
Spira, erhält den Gotthold Ephraim Lessing Kritiker Preis für ihr Lebenswerk. Die 1942  in Glasgow
geborene Spira ( ihre Familie floh vor den Nationalsozialisten, Vater Leopold war einer der bekanntesten KPÖ Funktionäre, und dazu noch jüdischer Abstammung)  "Die Spira", zeichnet seit
Jahrzehnten mit ihren "Alltagsgeschichten" den  kleinen soziokulturellen Mikrokosmos der
"kleine Leute"  von "Herr und Frau Karl"  in Felix Austria auf.