Freitag, 7. September 2018

Apropos: Alfred Andersch

Notizen aus meinem Zettelkasten: Kurz an Alfred Andersch gedacht  (1914-1980) und mir
folgenden Reim gemacht:  "Auch die einst edle Humanitas ist nicht mehr da, sie liegt zusammen
mit vielen Flüchtlingen auf einem Boot vor Sansibar.   ( "Sansibar, oder der letzte Grund" 1957)

Donnerstag, 6. September 2018

Apropos: Italianità

Notizen aus meinem Zettelkasten: Die "guten alten Zeiten", werden gerne verklärt.
Nostalgie darf nicht schmerzen. Doch die ersten Jahre für die italienischen "Gastarbeiter" ( ein
eher euphemistischer, ja zynischer Ausdruck) richtiger und zutreffender, für die vielen
"Saisonarbeiterinnen -arbeiter", waren alles andere als geprägt von der feinen Lebensart,
heute gerne als "Italianità" benannt. Es waren Jahre der Entbehrungen und Jahre der
Erniedrigungen , Jahre des "riso amaro". Wo viele, zum Glück nicht alle Deutschschweizer,
"verdrängten", das der Tessin, seit 1803 zur Eidgenossenschaft gehört und Italienisch
die dritte Landessprache ist. Es dauerte Jahre, wohl eher Jahrzehnte, und viele gegenseitige
Bemühungen, und positive Erfahrungen und Begegnungen zwischen Deutschschweizern und
Italienern, bis aus der versteckten Ablehnung  ein freundschaftliches Zusammenleben wurde.

Mittwoch, 5. September 2018

Apropos: SPD

Notizen aus meinem Zettelkasten: Die SPD, die älteste Partei in Deutschland befindet sich
im "freien Fall" . Seit 1998 hat sie die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. In nackten Zahlen: 10 Millionen Wähler. Nach aktuellen Umfragen liegt ihr Stimmenanteil bei knapp 18 Prozent.
"Aufbruch" "Neuanfang" haben Nahles, Scholz und Co vollmundig versprochen, das Gegenteil ist der Fall.
Auch eine konstruktive Zusammenarbeit mit "der Linken", wird abgelehnt. Den deutschen
Sozialdemokraten wird das gleiche Schicksal ereilen, wie den französischen Sozialisten. Sie
werden bei der nächsten Bundestagswahl ihr politisches Waterloo erleben.

Dienstag, 4. September 2018

Apropos: Sachsen

Notizen aus meinem Zettelkasten: Denke ich als Schweizer an Sachsen, dann denke ich zuerst
an Karl May. Klassiker vor Klischee.

Montag, 3. September 2018

Apropos: Chemnitz

Notizen aus meinem Zettelkasten: Als Chemnitz noch Karl Marx Stadt hiess, herrschte noch
"Recht und Ordnung" In der DDR, gab es nach offizieller Lesart weder Arbeitslosigkeit, schon gar
keine Fremdenfeindlichkeit. Wenn vereinzelt "der Klassenfeind" für eine Stunde demonstrierte,
(gegen was auch immer), landete er nicht selten für Monate oder gar Jahre im Gefängnis. In
einer offenen Gesellschaft und in einer lebendigen Demokratie ( wie in Deutschland) darf (leider)
auch der "politische Pöbel" demonstrieren.  Traurig und beschämend im konkreten Einzelfall.
Das Demonstrationsrecht ist ein fundamentales Grundrecht. In einer Diktatur wird diktiert,
in einer  Demokratie wird regelmässig demonstriert.

Sonntag, 2. September 2018

Apropos: Frank Lloyd Wright

Notizen aus meinem Zettelkasten: Was hatten George C. Stewart, Alice Barnsdall, Charles Ennis,
Samuel Freeman , John Storer, ,Alice Millard, Clinton Walker, Sidney Bazett. Gemeinsames?
"Fast" gar nichts, ausser das sie alle in Kalifornien lebten, ausser das sie alle besonders reich waren,
und das Wichtigste, sie erkannten schon sehr früh die Genialität des "Jahrhundert-Architekten"
Frank Lloyd Wright ( 1869-1959) Jedes Haus ein Unikat ,wie ihre Besitzer es waren. Die Häuser
sind zum Glück geblieben.

Samstag, 1. September 2018

Apropos: Kohle

Notizen aus meinem Zettelkasten: K wie Kohle oder assoziativ sinnierend,  "Kohle machen",
Reibach von rechts, und "Franziska Linkerhand" lesen von Brigitte Reimann. Braunkohle war
und ist viel mehr als "nur" ein Energieträger. Es ist ostdeutsche Sozial-und Industriegeschichte.