Dienstag, 31. Mai 2022
Apropos: Gertrude Stein
Notizen aus meinem Zettelkasten: Eine "Lesefrucht" von Gertrude Stein (1874-1946) "Ich habe viel über Jahrhunderte nachgedacht.
Ich denke Jahrhunderte sind wie Menschen, sie beginnen wie Kinder beginnen einfach und hoffnungsvoll und dann gehen sie durch...
das unvernüftige Alter... Knaben von elf bis siebzehn, und dann gehen sie durch die Periode in der sie zivilisiert werden
und dann setzt sich das Jahrhundert mehr oder weniger zur Ruhe, wird wie die Franzosen sagen rangé das heisst zivilisiert
und die Arbeit ist getan". Ich frage mich,ob dies wohl auch für dieses Jahrhundert zutrifft? Erwarten "wir" das Beste, und gleichzeitig
stellen wir uns auch das Schlimmste vor, und hoffen auf überlebensfähige Schnittstellen, beider Extreme.
Montag, 30. Mai 2022
Apropos: USA
Notizen aus meinem Zettelkasten: Geschätzte 20000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Schiessereien im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Dunkelziffer ist wohl um ein vielfaches
höher. Das Recht auf Waffenbesitz und besonders auf Waffengebrauch gehört, trotz regelmässiger Amokläufe an Schulen, zur "amerikanischen (Un) Kultur".
Der "John Wayne Mythos" lebt bis heute, besonders in den Südstaaten weiter. Ein "echter Mann" geht niemals unbewaffnet aus dem Haus.
Samstag, 28. Mai 2022
Apropos: Jorge Luis Borges
Notizen aus meinem Zettelkasten: Dieses Wochenende geht es mit Jorge Luis Borges (1899-1986) nach Buenos Aires. In dem wunderbaren Film
von Tristan Bauer "Los Libros y la Noche" begleiten wir den argentinischen Nationaldichter in seine "Bibliothek zu Babel". Sein Synonym
für das Universum.
Freitag, 27. Mai 2022
Apropos: Nussgipfel
Notizen aus meinem Zettelkasten: In früheren Zeiten liefen einige Raucher "meilenweit" für eine Camel-Filter.
Es gibt auch heute noch Menschen die fahren einige Kilometer weit für die "besten Nussgipfel" im Kanton St. Gallen.
Schweigen und Geniessen. Ich bin in diesem Falle für eine "süsse Transparenz": Bäckerei-Konditorei Bachmann 9424 Rheineck.
Natürlich ohne Gewähr.
Donnerstag, 26. Mai 2022
Apropos: Trinität
Notizen aus meinem Zettelkasten: Heute ist Christi-Himmelfahrt also "ideal" wieder einmal über die Trinität nach-denk-zu fühl-glauben.
Tri-nität oder die Dreifaltigkeit oder wie Hans Küng dieses Mysterium der römisch-katholischen Kirche "erklärte". GOTT-Vater über MIR,
GOTT Sohn, neben MIR, und GOTT Heiliger Geist in MIR.
Mittwoch, 25. Mai 2022
Apropos: Schutzräume
Notizen aus meinem Zettelkasten: Das "besorgte" Bürger aus der Region , wegen dem Ukraine Krieg in den Rathäusern anrufen und anfragen
ob es bei uns genügend Schutzräume hat, ist mit Verlaub gesagt, absurd. Pure Hysterie, nicht zuletzt die Folge einer geradezu
exzessiven Berichterstattung in allen "Informationskanälen". Nahezu rund um die Uhr dreht sich zur Zeit fast alles um die Ukraine.
Auch vermeintlich gescheite Journalisten plappern von einem "Dritten Weltkrieg". Geniessen wir lieber so gut es geht , da wo wir sind
unser Leben. Erfreuen wir uns an den Möglichkeiten und Talenten die wir besitzen. "Lebenskunst" ist vielleicht die einzige Utopie die
uns noch geblieben ist. Wer selber physisch und physisch krank wird hilft niemanden. Ganz im Gegenteil, und schon gar nicht den Menschen
in der Ukraine.
Dienstag, 24. Mai 2022
Apropos: Todesstrafe
Notizen aus meinem Zettelkasten: Ursprung, Geschichte, Opfer. Karl Bruno Leder beschreibt in seinem
1980 erschienen Buch, das heute als Standardwerk gilt, die Todesstrafe in all seinen Aspekten.
Zwischen Mythos und Logos, von der Antike bis in die Moderne. Die Todesstrafe zieht sich wie ein
roter (blutiger) Faden durch die menschliche Zivilisation.
Montag, 23. Mai 2022
Apropos: Davos
Notizen aus meinem Zettelkasten: Das "WEF" in Davos ist und bleibt ein peinlicher Anachronismus.
Eine "Pseudo-Kommunikation" der Reichen und Mächtigen. Dort werden nicht die Probleme der Welt gelöst, ganz
im Gegenteil. Die teuerste "Small-Talk" Party der Welt.
Sonntag, 22. Mai 2022
Apropos: Stanley Kubrick
Notizen aus meinem Zettelkasten: "Dr.Strangelove" Or: How I Learned to stop worring and love the Bomb". Die schwärzeste
Persiflage über den Kalten Krieg zwischen den USA und der UdssR. Der 1964 von Stanley Kubrick gedrehte Film ,mit dem einzigartigen
Peter Sellers , in drei unterschiedlichen Rollen, ist und bleibt Kult. Prädikat: besonders wertvoll und einzigartig komisch.Garantiert ohne Happy End, oder typisch Kubrick.
Samstag, 21. Mai 2022
Apropos: Herr der Fliegen
Notizen aus meinem Zettelkasten: Ich nenne es das "Herr der Fliegen" Syndrom. Dieses Phänomen findet leider nicht nur im Ukraine Krieg statt.
Junge Männer, junge Soldaten werden in kurzer Zeit, von einigermassen emotional normalen Menschen, viel schneller als ihnen bewusst wird,
zu archaischen und brutalen Kriegern. Die diabolische Eigendynamik des Krieges. Töten ist nur beim ersten Mal ein Tabu, dann heisst es "töte oder
werde getötet". Es gibt zwar die Genfer Konventionen, die aber im Trommelfeuer etwa so selten ist wie eine Oase in der Wüste.
Wer im Krieg als Scharfschütze 200 Menschen mit einem gezielten Kopfschuss "neutralisiert", so der militärische Terminus, erhält einen
hohen Orden für aussergewöhnlichen Mut und Tapferkeit vor dem Feind. Als Zivilist wäre die gleiche Person ein "abscheuliches Monster".
Freitag, 20. Mai 2022
Apropos: Auszeit
Notizen aus meinem Zettelkasten: Ich muss immer leicht schmunzeln wenn sich Menschen eine sogenannte "Auszeit" verordnen.
Meistens sind es gutsituierte (frustierte) Wohlstandsbürger die sich de facto einen längeren "Erholungsurlaub" gönnen,
um danach wieder "neu" oder auch gleich "alt" zu starten. Wohin auch immer. Wirklich weise Menschen brauchen keine "Auszeit",
da sie immer nur da sind wo sie sind, und immer nur das tun was sie tun, und aufgehört haben in Erwartungshaltungen
zu denken. Sie akzeptieren und begrüssen ihr Leben so wie es ist. Zwischen Ebbe und Flut, zwischen Frühling und Winter,
zwischen Pflicht und Kür, zwischen Jugend und Alter, und nicht zu letzt haben sie ein inneres Lächeln auch für das Scheitern,
und lachen sich über vermeintliche Karriereziele, Statussymbole und all die anderen "Hamsterradspiele" ins Fäustchen.
Donnerstag, 19. Mai 2022
Apropos: Superlative
Notizen aus meinem Zettelkasten: Durch Twitter und Company "müssen" und "wollen" Politiker jedweder Couleur fast schon
im Minutentakt politische Situationen oder Ereignisse "analysieren" und kommentieren. Überforderung aller Akteure
aber auch beim "Publikum". Beim knappen Wahlsieg von Olaf Scholz bei den letzten Bundestagswahlen, sprach er schon nach einigen Tagen vom "sozialdemokratischen
Jahrzehnt", nach der Wahlschlappe letzte Woche in NRW, war es nur ein "Signal der Wähler". Weniger von allem, aber ganz
besonders von vermeintlichen Superlativen wäre das Gebot der Stunde. Aber eben, wie war das mit hätte, und der "digitalen
Fahrradkette"?
Mittwoch, 18. Mai 2022
Apropos: Gerhard Schröder
Notizen aus meinem Zettelkasten: Die Freundschaft zu Wladimir Putin wird für den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder immer mehr
zu einem Spiessrutenlauf. Die SPD will ihn aus der Partei werfen, seine Kanzler-Privilegien , wie der persönliche Mitarbeiterstab soll gestrichen werden,
aber nicht ( noch) der lebenslange Personenschutz. Er wird faktisch zur Zeit als "politischer Paria" behandelt. "Typisch deutsch", eine exzessive
Doppelmoral, von einem Extrem ins andere, oder wie kürzlich die forsche deutsche Aussenministerin Baerbock meinte: "Sie wolle am liebsten nie wieder
"Beziehungen" zu Russland unterhalten." Ihr Wort in Gottes "geopolitisches Ohr".
Dienstag, 17. Mai 2022
Apropos: Antwerpen
Notizen aus meinem Zettelkasten: Antwerpen und Diamanten gehören zusammen wie Max und Moritz. Im Gegensatz zu diesen beiden legendären Spitzbuben,
zeichnet sich der Diamantenhandel durch äusserste Diskretion aus. Kein Wunder, im letzten Jahr importierte Antwerpen allein aus Russland Rohdiamanten
im Wert von über 1,8 Milliarden Dollar. Das Credo der legendären Diamantenbörse in Antwerpen lautete schon immer: "Aude, Vide und Tace", höre, siehe
und schweige.
Montag, 16. Mai 2022
Apropos: Sozialdemokratische Sondierungen
Notizen aus meinem Zettelkasten: Zwischen hausieren und hofieren. Ein "peinlicher Auftritt" der SP-Nationalräte Nussbaumer, Molina und Pult mit
dem EU-Chefunterhändler Sevcovic. Die "Positionen" der SP Schweiz zur EU und besonders zum "eingeschlafenen Rahmenabkommen" ist mehr als nur
ambivalent, es ist ein Januskopf. Zuhause singen sie gerne und laut das Hohelied der "direkten Demokratie" und in Brüssel schlucken sie "zentralistische Kröten".
Samstag, 14. Mai 2022
Apropos: Twitter
Notizen aus meinem Zettelkasten: Der materiell reichste Mensch der Welt, möchte "Twitter" für einen geschätzten
Preis von fast 50 Milliarden Dollar kaufen (oder doch noch nicht?) und der Menschheit zum "Geschenk" machen, und
einen Grundpfeiler der Demokratie und der Aufklärung errichten. Soviel zum "kommunikativen Gezwitscher" des lupenreinen
Exzentrikers Elon Musk. Ein wirklicher Gewinn für die Denk-und Lebensqualität des Homo Sapiens im
21. Jahrhundert, wäre hingegen folgendes "Gottes Geschenk". Eines morgens erwachen wir frisch und froh und die ganze
Digitalisierung, besonders Twitter und Company, sind wie vom Erdboden verschwunden.
Donnerstag, 12. Mai 2022
Apropos: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Notizen aus meinem Zettelkasten: Die relevante Frage, im Zusammenhang mit dem Ukraine Krieg oder der "Spezialoperation", ist nicht wie "stark"
ist Russland wirklich, sondern wie stark und motiviert würden Soldaten aus Polen, Deutschland oder gar aus den USA, im Ernstfall sprich nicht
"nur" mit Waffenlieferungen, sondern am Boden, von Angesicht zu Angesicht, den vermeintlich "schwachen" russischen Truppen Paroli bieten.
Ich persönlich würde niemals den russischen Bären unterschätzen, ganz besonders wenn er in die Enge getrieben wird, oder gar ernsthaft
verletzt wird. Sowohl für Napoleon Bonaparte als auch für Hitler führte der Russlandfeldzug direkt in die Katastrophe. Unabhängig wer im
Kreml regiert, die russische Föderation wird niemals kapitulieren,und sich auch nicht von der Krim zurückziehen, eher würde gerade Putin
und seine Generalität zu taktischen Atomwaffen greifen und die Ukraine im Kern zerstören. Sich das Unvorstellbare "vorstellen" ist
die conditio sine qua non, jeder stringenten Militärstrategie. Ohne Vorwarnung je eine taktische Atomwaffe auf Kiew, Odessa und Lemberg
und der Krieg würde innerhalb von einer Woche enden, und der Westen würde nicht für die Ukraine einen Dritten Weltkrieg riskieren.
Das "Beste" erwarten und gleichzeitig auf das Schlimmste vorbereitet sein, ist in diesem Krieg alles andere als leicht, faktisch
ist eine "diplomatische Lösung" zur Zeit nahezu ausgeschlossen.
Mittwoch, 11. Mai 2022
Apropos: Zwischen Aldi und Mc Donald
Notizen aus meinem Zettelkasten: Aldi erweitert, Mc Donald baut aus, und der "Kunstheilige" Friedrich Hundertwasser,
sitzt auf Wolke sieben mit Malblock und "zirkelt" freundlich vor sich hin, und meint mit einem süssen Lamento:
"Ach waren das noch schöne Zeiten, als Mc Donald noch ein schottischer Clans-Name war".
Dienstag, 10. Mai 2022
Apropos:Turnschuh
Notizen aus meinem Zettelkasten: Früher hiess es noch etwas salopp, er war so "fit wie ein Turnschuh". Heute sei die Frage erlaubt, wie
es mit der "geistigen Fitness" von gewissen Menschen steht, die für sogenannte "Sneakers" nicht selten tausende von Franken bezahlen.
Montag, 9. Mai 2022
Apropos: Annexion
Notizen aus meinem Zettelkasten: Annexion klingt fast wie Adoption ist aber leider weit entfernt davon. Vom lateinischen annectre,
"anknüpfen", in der geopolitischen Praxis , die erzwungene und einseitige Eingliederung eines bis dahin unter fremder Gebietshoheit
stehenden Territoriums in eine andere "geopolitischen Einheit". Ein Beispiel: Am 7. Juli 1898 wurde Hawaii, die Inselgruppe im Pazifischen Ozean
von den USA nicht adoptiert, sondern annektiert, und 1959 als 50 Bundesstaat "herzlichst" in die Familie USA aufgenommen.
Samstag, 7. Mai 2022
Apropos: Tomaten
Notizen aus meinem Zettelkasten: Wirklich gute aromatische Tomaten sind heute eine Seltenheit. Durch die exzessive Globalisierung kontrollieren
grosse Konzerne das Geschäft mit dem "roten Gold". Wer ist sich schon wirklich bewusst, das China weltweit am meisten "Tomaten"in allen Varianten und Teilprodukten produziert und exportiert. Neben der Chemie
und der damit verbunden massiven Qualitätseinbussen, gibt es noch eine weitere "Nacht-Schatten Seite". In Italien und nicht nur dort, werden
in diesen riesigen Anbaugebieten "Tomatenpflüger" angestellt, die aber faktisch wie Sklaven behandelt werden, völlig rechtlos, in Italien der
organisierten Kriminalität ausgeliefert. Da vergeht einem bald einmal der Appetit auf dieses "rote Wunder".
Freitag, 6. Mai 2022
Apropos: Achtsamkeit
Notizen aus meinem Zettelkasten: Diese exzessive "Pseudo-Achtsamkeits-Dienstleister", die zur Zeit wie Pilze aus dem
Boden schiessen, und gegen teures Geld "Achtsamkeit" "lehren", oder gar ein Intensiv-Seminar über den "richtigen Mittagsschlaf" anbieten,
finde ich peinlich und eine dekadente Erscheinung unsere Wohlstandsgesellschaft, die besonders durch diese digitale Globalierung
völlig überfordert ist, sich selbst wahrzunehmen und seine natürlichen Ressourcen richtig einzusetzen. Auch ein Bettler im Mumbai
lebt unfreiwillig jeden Tag im "Hier und Jetzt" weil er froh sein muss physisch den Tag zu überleben. Davon gibt es leider Millionen von Menschen auf der Welt, und
diese kaufen definitiv kein Buch über Achtsamkeit.
Donnerstag, 5. Mai 2022
Apropos: Zwischen Saulus und Paulus
Notizen aus meinem Zettelkasten: "Die Grünen" (besonders in Deutschland) werden als neue "alternative kalte Krieger" früher oder später
noch ihr blaues Wunder erleben, spätestens dann, wenn aus abstrakten militärischen Sandkastenspielen und "Kriegstourismus" bitterer Ernst wird.
Mittwoch, 4. Mai 2022
Apropos: Angela Merkel
Notizen aus meinem Zettelkasten: Die deutsche Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel
schweigt eisern zum Ukrainekrieg. Sie bleibt ihrer Linie treu, das "Problem" einfach aussitzen.
Die Privatier Merkel hat nun sicher Zeit für ihre Memoiren : "Wir schaffen das".
Dienstag, 3. Mai 2022
Apropos: China
Notizen aus meinem Zettelkasten: Xi Jingping denkt und handelt nicht nur in historischen sondern in imperialen Kategorien.
Er muss nicht auf Legislaturperioden, Parteien oder gar Bürgerbewegungen Rücksicht nehmen, es gibt keinen Wahlkampf made in USA.
Die "Jahrhundertprojekte" Seidenstrasse und "Big Data" waren und sind imperiale Entscheidungen. Xi Jingping analysiert messerscharf
und souverän die Schwächen westlicher Demokratien, und verbindet mit einer geradezu diabolischen Intelligenz, Kommunismus ( Einparteiensystem)
und "chinesischen Kapitalismus", innovativ und exzessiv protektionistisch zugleich. Aufklärung, Demokratie,Menschenrechte, Pluralismus sind dem
Chinesen eher suspekt, entspricht nicht dem konfuzianischem Ideal. Mutige Intellektuelle, die eine offene Gesellschaft propagieren sind eine
marginale Grösse und bezahlen für ihre Ideale einen hohen Preis. Einige wenige sind im Exil, andere in der inneren Immigration und nicht wenige
in einem "Umerziehungslager". Sehr viele Chinesen sind extrem pragmatisch, nichts gegen "Freiheitsrechte" aber ein voller Magen ist viel wichtiger,
sprich Wohlstand ist immer wichtiger als "westliches Demokratieverständnis". China ist im eigenen Selbstverständnis die älteste noch existierende
Hochkultur der Menschheit. Was sind 5000 Jahre gegen nicht einmal 300 Jahre "American Way of Life"? Auch der Ukrainekrieg analysiert das chinesische
ZK unter der Führung von Xi-Jingping völlig emotionslos. Zwar unangenehm, da China sehr stark in der Ukraine mit Investitionen engagiert ist. (Kornkammer,
seltene Rohstoffe). Das Land ist für China immer wichtiger als das politische System. Mittelfristig wird China von diesem Ukrainekrieg profitieren.
Russland braucht noch viel mehr den chinesischen Drachen und dieser wird den russischen Bären schon zu zähmen wissen. China wartet ab, und wird
sich die besten Filetstücke der Ukraine auf "diplomatische und ökonomische Weise" zurechtstutzen und für "China First" nutzen.
Montag, 2. Mai 2022
Apropos: Zwischen Herz und Niere
Notizen aus meinem Zettelkasten: Für einen tief religiösen Menschen, wie etwa ein Zeuge Jehovas ist selbst eine Bluttransfusion
"des Teufels", von einer Organspende ganz zu schweigen. "Mein Blut und meine Organe" sind persönliche "Geschenke" Gottes. Zum Glück
ist eine solche Position extrem selten. Letztlich verhält es sich mit der "Organspende" wie folgt: Ist ein Mensch tendenziell atheistisch
oder gar evolutionsbiologisch orientiert, dann ist das für diese Person selten ein Problem, je religiöser jedoch ein Mensch
bewusst oder unbewusst ist, gerade wenn es sich um die letzten Dinge geht, ist auch das Verhältnis zu seinen Organen, zwischen Herz
und Niere, eher nebulös mysteriös, oder um es freundlich medizinisch auszudrücken, "komplex". Ich als Stoiker halte mich gerne an Epiktet:" Solange
wir da sind, ist er nicht da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr".
Sonntag, 1. Mai 2022
Apropos: 1.Mai
Notizen aus meinem Zettelkasten: Vom Kampftag zum Festtag. Der 1. Mai löst bis zum heutigen Tag
höchst ambivalente Gefühle und Reaktionen aus. Von der Regenbogenfraktion bis zum "Schwarzen Block",
alle werden wohl heute ihr Scherflein beitragen. "Arbeit" ist das Rückgrat des Lebens, meinte einst
Friedrich Nietzsche. Hat er dabei wohl auch an die exzessiv fremdbestimmte und nicht selten Sinn entleerte
Tätigkeit gedacht?
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