Notizen aus meinem Zettelkasten: 1996 gab es ein "virtuelles Haustier" namens Tamagotchi. Die "Pflege" erfordete ständige Aufmerksamkeit,
blieb diese aus, starb es. Heute 30 Jahre später sind wir selbst zu menschlichen Tamagotchis mutiert, und füttern uns selbst auf exessive
Art und Weise rund um die Uhr mit digitalem Informationsmüll. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit und ihrer kleinen Schwester
der Aufmerksamkeit amüsieren wir uns zu Tode.
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