Montag, 15. Juni 2026

Apropos: Fussball-Weltmeisterschaft

Notizen aus meinem Zettelkasten:Wann wird das Possessivpronomen "Wir" wankelmütig, schwankt zwischen patriotisch und chauvinistisch? Bei einer Fussball-Weltmeisterschaft. Ein ganz "normaler Reflex" unserer kollektiven DNA. Wir Menschen brauchen ab und zu unsere Kampfspiele und unsere Stammesrituale. Fussball widerspiegelt die menschliche Natur. Wir agieren und wir reagieren, wir bewegen uns und wir stehen still. Wir freuen uns über einen Sieg und sind niedergeschlagen und traurig über eine Niederlage. Die Polarität zwischen gewinnen und verlieren, und die Angst vor dem Scheitern. Zumindest in der Vorrunde gibt es noch das Unentschieden, als kleine Metapher für einen paritätischen Ausgang. Fussball das wichtigste und "verrückteste" Brotspiel der Postmoderne.

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