Montag, 22. Juni 2026

Apropos: Kompass

Notizen aus meinem Zettelkasten: Wir leben in einer unvorstellbaren Datenflut. Täglich kommen weltweit Millionen von "Informationen" im weltweiten Netz zusammen. Das Internet als Symbol einer masslosen globalen "Informationsmaschinerie". Doch der Preis ,denn wir dafür bezahlen ist hoch. Das spüren nicht zuletzt ganz besonders die Lehrpersonen, die selber ein Teil dieser digitalen Realität leben und erfahren, gleichzeitig sind sie bemüht, "substanzielle Bildungskompetenzen" an Lernende weiterzugeben. Was bleibt noch zukünftig "Bildungsweizen" und was ist Spreu? Eine grosse Verantwortung und gleichzeitig eine Gratwanderung zwischen Ideal und zum Teil auch Frustration. Was heute fehlt, obwohl sie eigentlich vorhanden wäre, ist mehr Zeit innezuhalten, sowohl bei Lehrern als auch bei Lernenden. Zeit innezuhalten, das Gelernte zu verarbeiten, zu erfahren, auch kritisch zu hinterfragen, und es dann auch zu verinnerlichen, und zu einer eigenen gelebten Erfahrung werden zu lassen. Die ist letztlich der erste und wichtigste Schritt zu einer eigenen nachhaltigen Kompetenz und der wichtigste Schlüssel für eine eigene Arbeits-und Denkmethodik. Der "Schul-Kompass" ist so gut oder so schlecht, wie das Schiff, die Lotsen und die Mannschaft.

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