Raffaele F. Schacher
Mittwoch, 1. April 2026
Apropos: Sprache
Notizen aus meinem Zettelkasten: Die Sprache mit den Fingerspitzen fühlen, darin besteht die Kunst der literarischen Übertragung.
Ich setze über auf ein anderes Sprachufer, und werde zum Fährmann der Worte.
Dienstag, 31. März 2026
Apropos: Wolfram Weimer
Notizen aus meinem Zettelkasten: Wolfram Weimer ist ein Wolf im Kultur (Schafsfell) Staatssekretaritat.
Statt Vermittler, ja im Idealfall Brückenbauer ist Weimer mehr Ideologe in eigener Sache und wittert auf einem Graffiti
vor einer linken Buchhandlung schon gefährliche Anarchisten. Mehr Gelassenheit statt überbordender parteipolitischer Aktionismus.
Montag, 30. März 2026
Apropos: Ukraine
Notizen aus meinem Zettelkasten: Für Wladimir Putin ist die Ukraine schon längst zu einer Obsession geworden.
Meine düstere Prognose: Dieser brutale Stellungskrieg wird länger dauern als die Amtszeit, ja möglicherweise
auch als die Lebenszeit von Donald Trump.
Samstag, 28. März 2026
Apropos: Kreuzfahrt
Notizen aus meinem Zettelkasten: Gleichwohl die Kreuzfahrt die klimaschädlichste Urlaubsform ist, erlebt diese angenehme maritime Dekadenz
der Fortbewegung, ganz besonders nach der Corona-Pandemie ein spektakuläres Comeback. Fotosession zwischen kognitiver Dissonanz, Eisbergen und Eisbären.
Freitag, 27. März 2026
Apropos: Alexander Kluge
Notizen aus meinem Zettelkasten: Alexander Kluge (1932-2026) war ein wirklich kluger Mensch.
Denker, Aufklärer und Humanist.
Donnerstag, 26. März 2026
Apropos: Thomas Süssli
Notizen aus meinem Zettelkasten: Zivilbürger in Uniform, oder der Ex-Armeechef möchte gerne in den Nationalrat
und vielleicht sogar später in den Bundesrat. Oder sagt sich Thomas Süssli in einem Moment klarer Weitsicht,
Schuster bleib bei deinen Leisten bzw. Lorbeerkränzen.
Mittwoch, 25. März 2026
Apropos: Persiflage
Notizen aus meinem Zettelkasten: Kein Fleisch, kein Käse, kein Fisch "nur" noch pflanzliche Nahrung.
Was aber wenn mein devoter Kopfsalat plötzlich rebelliert, und sich für die Freiheit entscheidet?
Alles hat bekanntlich seine guten Seiten, wird müssen dann nicht mehr den Gürtel enger schnallen,
selbst die Hosenträger sind Geschichte. Machen wir aus der Not eine Tugend. Wir schliessen die Augen,
freuen uns auf unsere Zwergfellatmung, und tanzen eurythmisch unseren Namen. Nach unserem letzten
höhlengereiften AOP Emmentaler, beissen wir in unseren Apfel der Transzendenz und "ernähren" uns
in Zukunft nur noch von Licht, Luft und Liebe.
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